
Frauentypische Problemsituationen, die Stressempfinden und Selbstwertprobleme hervorrufen können
1.Mehrfachbelastung
Das Bild der nicht berufstätigen Hausfrau und Mutter bietet keine Sicherheit mehr. Da Scheidungsraten und Trennungen nicht ungewöhnlich sind, müssen Frauen auf eine halbwegs eigenständige finanzielle Absicherung achten.
Berufstätigkeit gehört heute mehr und mehr zum weiblichen Selbstverständnis. Dennoch wird Familienarbeit auch heute zum größten Teil von den Frauen getragen.
2.Es fehlen Rollenvorbilder für die Alltagsbewältigung
Frauen suchen Wege, die berufliche Tätigkeit und Familienarbeit möglich macht. Dabei haben sie Schuldgefühle, weil sie sich weder in der Familie noch im Beruf voll engagieren können. Ihre inneren Dialoge wandern zwischen verschiedensten Rollenerwartungen hin und her.
3.Erfolgsdruck und Versagensängste
Frauen glauben, immer perfekt sein zu müssen als Voraussetzung für Liebe, Anerkennung und Erfolg. Sie glauben, Mittelmäßigkeit verstecken zu müssen.
Sie haben Angst, Fehler zu machen. Frauen können häufig ihre eigenen Erfolg nicht würdigen. Erfolgserlebnisse sind jedoch seelische Stabilisatoren, die zeigen, dass ein bestimmtes Handeln wirksam war und wiederholt werden kann.
4.Beziehungsprobleme und Abgrenzungsschwierigkeiten
Im traditionellen Rollenbild erfuhren Frauen ihre Identität und ihr Daseinsrecht über sorgende Beziehungsarbeit. Immer noch warten Frauen auf Anerkennung durch andere und richten ihr Handeln nach deren Bedürfnissen aus. Dadurch übernehmen sie wenig Eigenverantwortung. Dies lässt sie einerseits in dem Glauben, immer unschuldig zu sein, es verhindert aber auch, dass sie sich Erfolg zuschreiben können.
5.Schönheitsideale
Eine Umfrage ergab, dass 70% der befragten Frauen einem bestimmten (niedrigen) Körpergewicht ihre Hauptaufmerksamkeit widmen und zwar vor Beziehung und Beruf. Der Grund dafür ist, dass sie glauben, ein bestimmtes Körperideal wäre Voraussetzung für Liebe und auch für Erfolg im Beruf
(Quelle: Bärbel Wardetzki, "Iß doch endlich mal normal").
6.Frau-sein in den Wechseljahren
Wechseljahre stellen einen Wendepunkt im Leben von Frauen dar.
Häufig sind Frauen in dieser Zeit durch körperliche Umstellungsprozesse beeinträchtigt und belastet. Im allgemeinen gibt es wenig Gelegenheit, den persönlichen und allgemeinen Sinn dieser Zeit des Wandels zu erleben und zu integrieren. Die Gesellschaft hält eher das Bild eines vielseitigen Verlustes bereit, welches das körperliche Erleben in dieser Lebensphase in nicht zu unterschätzendem Maße beeinflusst.
Lösungen
Gesundheit bedeutet nicht immer Freiheit von körperlichen und seelischen Störungen, aber ein guter Umgang mit ihnen ist erlernbar.
Gemeinsam versuchen wir
SEELISCHE KNOTEN ZU LOCKERN und zu LÖSEN
verschiedene
LÖSUNGEN
zu finden und zu erproben.
Mir kommt es darauf an, mit Ihnen Ihre eigenen Ressourcen und individuellen Lösungen für den eigenen Weg im Frau-Sein zu finden. Wir arbeiten an den den eigenen Wertmaßstäben und Lebenskonzepten und entwickeln und erproben förderliche und eigen-sinnigere Perspektiven.
Inhaltliche Ziele sind u.a.:
Wachwerden für die eigenen Fähigkeiten
Wahrnehmen und Ernstnehmen eigener körperlicher und
seelischer Bedürfnisse
Eigene Glaubenssysteme und Werte erarbeiten oder kritisch prüfen
Kommunikationsstrukturen in Konfliktsituationen kennen lernen
Wahrnehmen von Re-Inszenierungen, die mich schwächen
Neue Verhaltensalternativen erarbeiten
Stressbewältigung
Eigene sichere Orte bestimmen
Wachsen und Reifen an den Lebensgeschichten und
Lebensbewältigungen anderer
Verständnis, Solidarität, gegenseitige Unterstützung und gemeinsamer
Spaß zwischen Frauen, die an ähnlichen Lösungen arbeiten!