"Leckerbissen"
Angeleitete Jahresgruppe für Frauen mit Ess-Störungen
Von der Ess-Sucht, der Magersucht oder Bulimie ...
... zur Sehnsucht
... zum Mut, das Leben trotz allem in die eigenen Hände zu nehmen
... zur Bereitschaft, ein Herz für sich selbst zu entwickeln
Von einer Ess-Störung sprechen wir, wenn spontanes und lustvolles Essen nicht mehr möglich ist, wenn Kalorienzählen und Diäthalten den Alltag bestimmen. Verzicht und Kontrolle gewinnen dabei übermäßige Bedeutung. Dem entstehenden Heißhunger nachzugeben, löst Scham und Schuldgefühle aus und wird als persönliches Versagen erlebt.
Auslöser für Ess-Störungen sind häufig: unbefriedigende Lösungen in Konflikten und Belastungssituationen.
Dem Schönheitsideal nahe zu kommen, verheißt noch immer "Geliebtwerden" und "Erfolg".
Die einstigen Problemlösungsversuche zeigen längst keinen Erfolg mehr, haben aber einen Suchtcharakter angenommen. Dann fühlen sich Mädchen und Frauen dem Essen gegenüber hilflos ausgeliefert.
Im Mittelpunkt der Gruppenarbeit steht deshalb das Bemühen, die eigene Situation besser zu verstehen, den eigenen Empfindungen zu vertrauen, die eigenen Wünsche und Ansichten ernst zu nehmen und zu vertreten. Den Mut zu entwickeln, neue Verhaltensweisen zu erproben und zu stabilisieren.
10 Treffen à 90 Min wöchentlich; anschließend 14-tägig 90 Min.
maximal 8 Teilnehmerinnen