"Ich bin Mutter, Ehefrau und ich selbst ... oder anders herum?"

Mit der Familiengründung ist die Bereitschaft, sich zu binden und als Eltern Verantwortung zu übernehmen, meist verbunden mit Liebe, Freude, Optimismus. Sie spüren ihre Kräfte und haben Zukunftsperspektiven von Harmonie und Glück.
Im Alltag mit Kindern stellen sich Eltern den vielfältigen Anforderungen nach bestem Wissen und Können.
Trotz aller Bemühungen landen Eltern meist in der traditionellen Rollenaufteilung, die Frauen - als Beziehungsstifterin und Vermittlerin in Konflikten - für die seelischen Bedürfnisse aller Familienmitglieder vorsieht....
Sie versuchen Gemeinschaft herzustellen, Geborgenheit und Sicherheit zu spenden und Individualität und Wachstum zu fördern.

Frauen befinden sich hier in einer paradoxen Situation:
Mit dem verantwortlichen und liebevollen Blick auf die anderen werden besonders ihre gemeinschaftsfördernden Fähigkeiten gefordert. Deshalb stellen Frauen oft die Wahrnehmung eigener Bedürfnisse und Wünsche hinten an, obwohl sie diese den anderen Familienmitgliedern- besonders den Kindern - gern zugestehen möchten.

Auf der Basis der personenzentrierten Gesprächsführung wollen wir uns mit der Frauenrolle, den Anforderungen von außen, aber auch den Beziehungsfallen auseinandersetzen.
Schwerpunkt ist die Verantwortung für uns selbst im Einklang mit der Familie.
Wir setzen uns mit Kommunikationsmustern auseinander und entwickeln eine eigene konstruktivere Streitkultur, in der wir uns mit unserer Geschichte, unseren Wünschen und Vorstellungen ernst nehmen.

Selbsterfahrungsgruppe, 14-tägig, 1,5 Std. maximal 8 Teilnehmerinnen